Jesu Ethik ist ‘neu’ und revolutionär!

31 03 2009

Prof Dr. Marius Reiser, katholischer Theologe und Professor an der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, hat einen exzellenten Artikel zur Ethik Jesu verfasst. Kurz zusammengefaßt stellt er fest:

Es gibt meines Wissens außer Jesus keinen Lehrer der Menschheit, der in drei gesellschaftlich so grundlegenden Fragen, wie es die Fragen von Freund und Feind, Reichtum und Armut, Ehe und Ehescheidung sind, eine so unerhört neue, revolutionäre Haltung und Praxis gefordert hat.

Insbesondere seine Ausführungen zur “Option für die Armut” geben eine interessante Perspektive wieder.





Dietrich Bonhoeffers Gedanken über “Lust und Genuss”

27 01 2009

Über Umwege bin ich auf einen interessanten Briefauszug von Dietrich Bonhoeffer gestoßen, wo er inmitten großer “psychischer” Belastung (S. 91) einiges über den rechten Umgang mit dem Guten, das Gott uns gibt, schreibt: Den Rest des Beitrags lesen »





Lust und Glück in der Bibel?

24 01 2009

Lust und Glück sind wichtige Themen bei den griechischen Philosophen. Als philosophische bzw. ethische Denkrichtung wären hier der Hedonismus und der Eudämonismus zu nennen, die voneinander zu unterscheiden sind.

Bei der Frage, wie die Bibel den aktuellen Trend des Hedonismus bewertet, fällt mir schwer, auf Anhieb ein Urteil zu finden. Den Rest des Beitrags lesen »





Der Christ und der Krieg (Robert Clouse, Hg.)

20 01 2009

In der bekannten Reihe Vier Standpunkte von Robert Clouse lässt der Herausgeber vier Theologen zu Wort kommen, die ihre Sicht der Dinge auf Gewalt und Frieden darstellen.

I. “Gewaltlosigkeit”  (S. 31ff)

Hermann A. Hoyt, Mitbegründer des Grace Theological Seminary, macht folgende Ausführungen (in Stichworten):

  • Entscheidend ist, dass die Gemeinde nicht ein Teil dieser Welt ist. Daher ist eine konsequente Trennung von Kirche und Staat geboten. Somit “sollten sich ihre Verteidigungs- und Angriffsstrategien” grundlegend voneinander unterscheiden (:34). Christen ist es verboten, “durch physische Gewaltanwendung ihre Ziele erreichen zu wollen” (:35, Mt 5,38-48). Vielmehr sind die Christen herausgefordert, “geistliche Mittel einzusetzen, um andere zu segen und Gutes zu bewirken” (:36). Den Rest des Beitrags lesen »




antike Freundschaft und das Johannesevangelium

16 01 2009
aus: Scholtissek, Klaus, “”Eine größere Liebe als diese hat niemand, als wenn einer sein Leben hingibt für seine Freunde” (Joh 15,13): Die hellenistische Freundschaftsethik und das Johannesevangelium,” in J. Frey und U.  Schnelle, (Hg.), Kontexte des Johannesevangeliums: das vierte Evangelium in religions- und traditionsgeschichtlicher Perspektive, 2004, (Tübingen: Mohr Siebeck, 413-39).

1. Der Autor will der antiken Freundschaftsethik nachgehen und nach möglichen Einflüssen und Analogien zu den Freundschaftsaussagen im JohEv fragen (:414). Den Rest des Beitrags lesen »








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